Silben - Zwerge

meine 28er + Janka,
 

 

 Silbenzwerge.

 


oder meine kleinen Pausenfüller :


Etwas Kurz-Gesagtes kann

die Frucht und Ernte von vielem Lang-Gedachten sein.

Nietzsche

 


 

Achtundzwanziger :
Anordnung : 8 - 9 - 11   = 28 er

Janka :
Anordnung : 8 - 9 - 11   = 28 er + 2 Zeilen
möglichst mit  jeweils gleicher Silbenlänge: 8, 9, oder -  11 Silben.

28er nach Herrn maier-lyrik.de/blog/

in Kategorie : 28`er   : Janka :




Knoten in den Wolkenbändern.

Es dämpft Pastellgrau nun das Blau,
weht frisch uns zu Septembertagen.
An Wolkenbändern den Herbst schnell verknoten.

© Chr.v.M.






Glühbirnen heimlich in Rente.


In aller Stille in Rente.
Herr Edison, deine Glühbirne.
Die Energiesparlampe ein neues Licht.

Langlebig sind sie leider nicht,
viel teurer als die alten Birnen.
Mit Kerzen dimme ich das Licht ab Morgen.

© Chr.v.M.



Ein Doppelter-28er nach Herrn Helmut Maier.



Der Frühlingskuss.

Die Elster staunt nun silbergrau.
Erste Sonnenstrahlen, Himmel blau
Da fällt das Glück, glüht auf der Erde – erblüht.

Zaghaft der Winter im Gehen.
Im März den Frühling freudig sehen.
Ein zartes ergrünen – ruft heiter — weiter!

© Chr.v.M.

Zwei „ Achtundzwanziger “ Dreizeiler nach Herrn Helmut Maier





Im Käfig der Gewohnheiten
ein Ausbrechen neu zu versuchen
sind Purzelbäume in die Zufriedenheit.

Sie gelingen nur nicht immer,
darum gebe ich niemals auf.

.© Chr.v.M.

,8,9,11, – 8,8,


Sinnlich zart auf der Zunge, mild
so süß das Vergnügen. Der Geschmack
vom Feinsten, diese Kakaobohnen, – bitter

die unter Kindersklaverei
Tag um Tag geerntet werden.

© Chr.v.M.



Auf den Buchseiten EINREISEN.
                Wortflüge von Zeile zu Zeile                
vom Wind der Poesie ein Zufallsblättern.
      
Im Augenmeer lesbar trocken,
das Gedankengut der Dichter.

© Chr.v. M.




Fall` mir nicht in Trauerringe !
Krame nicht in der Erinnerung.
Im Vorwärts gehen ein Neues sehen, denn :

Wer zu lange in den Himmel sieht
verliert  Boden unter den Füßen.

© Chr.v.M.



 

Worte über Blätter sausen,
statt Strichmännchen dann Sätze bauen
gedacht und geschrieben, dann aufgehoben

durch  Leseraugen  leis  geschoben
in manchem Herz bleibt Erinnerung.

“ So hält es den Dichter und den Leser jung.“

© Chr.v. M.




Wolkenschiffe tauchen munter,
windgeschoben durch das Himmelblau.
Es winken fröhlich die Septembertage

der buntrollenden Urlauberrückflut
auf der Autobahn unbemerkt , hinterher.

© Chr.v.M.




Noch reflektiert das alte Jahr
um einen Tag länger im Schaltjahr.
Im Zielhafen erwartet uns Neubeginn.

Dort schlendert tapfer die Zuversicht,
mit neuem Vorsatz, Hand in Hand, hoffnungfroh.

© Chr.v.M.





Sacht tastet ein Sonnenfinger,
streichelt sanft herbstbunte Baumkronen.
Ein Hauch von Wehmut knistert in den Blättern.

© Chr.v.M.





ein Hauch Blau drängelt am Hausdach
verfängt sich im grollenden Kamin   
spuckt ins Feuer und atmet schwarz wieder aus.

© Chr.v.M.




Auf der Haut wellt sanft sich der Wind
nackte Zehen ertasten Muscheln
noch stehen Strandkörbe standfest und warten

© Chr.v.M.




Fingerkuppen suchen sich Halt,
die Hand in den Felsriß geschlagen,
dann Fuß fassen auf den Schultern des Freundes.

© Chr.v.M.




Hingezaubert alle Farben
,
kunterbunt auf allen Baumkronen,
im meisterlichen Einzug du Herbst  traumschön .

 

© Chr.v.M.



Auf dem Maulwurfshügel dankt er
wieder mal blind davon gekommen
erschrocken naß das Fell  doch unendlich froh.

© Chr.v.M.




Zurück nach DAMALS mit Staunen.
Liebevoll geschwungen das Alte.
Einsteigen und dann los, noch immer ein Wunsch.

© Chr.v.M.


Aufpoliertes am chromblitzen.
Wie das Alte in den Augen glänzt
und dem schmalen Geldbeutel Träume entlockt.

© Chr.v.M.



Gefächert das Rad
im Gehege der Pfauen.
Das Bunt explodiert

breitet sich in Augen aus
baut Staunen zwischen Menschen.

© Chr.v.M.


5 / 7 / 5 – 7 / 7 = Tanka


Im Matsch der Pfützen
treten bunt Kinderstiefel
Regen bringt euch Spass !

Ein lachen unter dem Schirm
und jauchzen bis an die Tür.

© Chr.v.M.

5 / 7 / 5 – 7 / 7 = Tanka


Unter meinem Fuß
erdschäumig aufgeworfen
die Maulwurfshügel

mitten im Garten sichtbar
Hügelriffe, Fleißarbeit.

© Chr.v.M.

5 / 7 / 5 – 7 / 7 = Tanka


Tomatenpflanze
hochschießend an der Mauer
DORT , erste Blüten !

Erfreuen die Gärtnerin.
Bald wachsen rote Früchte.

© Chr.v.M.

5 / 7 / 5 – 7 / 7 = Tanka


Auf dem Kirchendach
nestelt aufgeregt der Storch
hörbar ein fiepsen.

Im ganzen Dorf das Staunen
mein Herz voll Glücksmomente .

© Chr.v.M.

5 / 7 / 5 – 7 / 7 = Tanka



Windverweht durch leere Strassen
Glockengeläut von der Kirche her
kleinlaut die Häuser und Menschen ducken sich.

© Chr.v.M.

28 er


 



Hinter dem offenen Obststand.
  Stolz trägt der April sein Wechselkleid.
  Mir augenbunt still durch Frühlingserwachen.

© Chr.v.M.




 

Lila die Punkte des Frühlings
Startbahn für Biene und Schmetterling
den süßen Duft von * Beginn * hauchzart versprüht.

Läßt sanft die Seele uns fliegen
neben dem staubgrau der Strasse.

© Chr.v.M.


***************Silbenzwerge : 28 er ein Janka************


Unter dem Wipfel des Baumes.
Ein Ast trägt das Nest voll Himmelreich.
Im umblätterten Glück, bis Wolken schäumen.

Nicht mehr lange, dann ist es so weit.
Das kündet an, ein Fiepsen im Ei.

© Chr.v.M.

.

mein Janka

8,9,11, – 9,9, Silben


 

***************Silbenzwerge : 28 er ein Janka************


Mit weißen Wolken frisch getupft
trägt Heute mein Himmel Frühlingsblau.
Zart öffnen Schlüsselblumen grüne Türen.

© Chr.v.M.

 
**********************Silbenzwerge : 28 er*****************************


Zwischen grauen Häuserreihen
WILD der Blättertanz zu Windliedern
Im Klangschatten staunt der Augenblickzauber.

© Chr.v.M.

 
**********************Silbenzwerge : 28 er*****************************


Den Sammelpunkt der Gedanken
wolkenweich in das Blau geschoben
ankert sie im Hafen der Erinnerung.

© Chr.v.M.


**********************Silbenzwerge : 28 er*****************************


 

Spechte morsen uns Gebete.
Schmetterlinge reiten auf dem Zaun.
Wie der Zeitwind fächert unter den Flügeln.

Dem bunten Erblühen zu winken
Jetzt sinkt der Frühling in die Wiese.

© Chr.v.M.



********************************Janka********************************




Der Sonne schönstes Blumenkind
dem Göttersohn stolz sein Ebenbild
  geeicht den  Kelch Narziss ,  zum Trank uns gereicht.

Sein Gold fließt mit dem Sonnenstrahle
zur Augenfreude uns im Tale.

© Chr.v.M.


********************************Janka********************************




Das Frühlingskecke im Aufbruch.
Mit frecher Lust auf spitzen Lippen.
Den Vögeln gleich mit flirtenden Amorpfiff.

Buntgestylt wie Blumen auf Beeten.
Den Blick vornweg sich dazugebend.

© Chr.v.M.
 
*******************************Janka*****************************
 


Lila die Punkte des Frühlings
Startbahn für Biene und Schmetterling
dem süßen Duft von * Beginn * hauchzart versprüht.

Läßt sanft die Seele uns fliegen 
 neben dem staubgrau der Strasse.

© Chr.v.M.
 
******************************Janka**********************************

Es klingen uns Lerchenweisen.          
Ein Schmetterling tanzt im günen Tal.   
Das Erwachen der Welt, Herr Winter nun flieh.

Dort im blühenden Saal, singt Natur ein Lied.
* Frühling * im neuen Jahresquartal.
Bunt uns im Lächeln ein:  Wieder .

© Chr.v.M.

8-9-11 *  11-9-8


**************** Silbenzwerge : Dorechat *************



Graumeliert die Wolkendecke.
Zeitlos gestickt das Trist der Stimmung .
Zwischen den Tagesstunden faltet sich Licht.
 
Auf den Falten des Wechselkleides
trägt der April seinen Monatsstolz.
 
© Chr.v.M.



*******************************Janka*********************************


 

Weiße Köpfchen zum Flug bereit.
Schneeball auf Grün zu  Aprilende.
Zuversichtlich starten Schirmchen in den Mai.

© Chr.v.M.


**********************Silbenzwerge : 28 er*****************************


Im geschnittenen Weizenfeld
ruht der Herzschlag des Sommertages.
Sanft  rollt das  Abendrot  über den Ackerboden.

© Chr.v.M.

**********************Silbenzwerge : 28 er*****************************

 

 

Gelbe Sternchen erblüht im Moos
dort zwischen den Fugen der Mauer.
Unachtsam gehen Menschen daran vorbei.

© Chr.v.M.

**********************Silbenzwerge : 28 er*****************************


Taktverdreht knarrt der Wetterhahn
prothetischer Windprophet krähe   
aus voller Lunge Prognosen für Heute !

© Chr.v.M.

**********************Silbenzwerge : 28 er*****************************





Wundermomente.

Tiefschwarz die Nacht und Sternenlos,
es zaubern Eiskristalle Träume,
hauchzart dem Land, stille Wundermomente.© Chr.v.M.


Lauscht, die Nacht zieht weiß noch Spuren
pudert dem Morgen weiß das Gesicht.
Neues Licht auf Tagesspuren, hoffnungsfroh.© Chr.v.M.


*******ZWEI winterliche Silbenzwerge : 28 er*******


Rubinrot zerplatzt die Sonne-
Zwischen Wellen taucht  dunkel die Nacht ,
sucht Tagesfreudensplitter  bis zum Morgen.

© Chr.v.M.



********************Silbenzwerge : 28 er***************************


überall Dämmergrau
ziehende Sterne auf Blau
zittern im Abendtau.

© Chr.v.M.


********************5/7/5  Haiku***************************



Unermüdlich bohrt sich ein Strahl,
wandert geduldig durch  Wolkengrau
um das Schweigen des Eises sanft zu brechen.

© Chr.v. M.




Mit einem Wimpernschlag Deiner Zeit bewegst Du meine Welt.© Chr.v.M.
 
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