Schnurrtage
 



Hier findest du nur Katzenreime,
für große Leser und für Kleine,
wer Schmusetiger auch gern hat,
der liest hier öfter im :

Schnurrtag !




Wilhelm Busch hatte etwas wundervolles geschrieben :

“ Wie wohl ist dem, der dann und wann
sich etwas Schönes Dichten kann! „

Dieser Satz aus Balduin Blählamm-
der verhinderte Dichter inspirierte mich,

es doch selbst einmal zu versuchen
um zu Backen mir `nen Kuchen

aus lauter Worten die sich Reimen
und die Geschichte hier zu leimen

von meinem Kätzchen meinem Kleinen
die Reime sind vielleicht zum Weinen

Vielleicht zum Lachen , wer weiß das schon
bin ja kein echter Musensohn

Es sind Augenblicke unsrer Wonne
wem`s nicht gefällt … wirft`s in die Tonne !
© Chr.v.M.


 


 
Mein Kätzchen ist ein Streicheltier
Samttiger , Schnurrbär und zu mir
auf leisen Pfoten, mein bester Freund,
der unsere Tage mit Liebe säumt.

© Chr.v.M.






Mein Schlauberger.

Mein Kätzchen ist ein Katzenmann
er zeigt mir täglich was er kann.

Mal schnurrt er laut , dann wieder leise
mein Katerchen ist wirklich weise.

Mit einem Blick zum Herzerweichen
kann er bei mir alles erreichen.

© Chr.v.M.







Mein Kätzchen spielt und jagt durch´s Zimmer
rollt Wolle auf, dreht im Parkur
und hängt dann Selber in der Schnur.

Fängt Fliegen, nur die sind dann immer
viel schneller als er und ein Staunen
wenn ich verblüfft dann kann nur raunen:

Samttiger, Schnurrbär, Steicheltier
komm Schätzchen komm,
komm doch zu mir.

© Chr.v.M.





Mein Kätzchen ist ein Reisetier
denk ich an Urlaub sitzt er vor der Tür
und ehrlich , er ist eine Wasserratte
läuft irgendwo Wasser , ja dann, oh Backe
er säuft aus dem Wasserhahn ganz ohne Scheu
und lässt sich Baden sieht aus fast wie Neu.

Den Fußmarsch zur Bude durch strömenden Regen
war für ihn `nen Klacks und fast ein Segen.
Begossene Pudel sind sicher viel schöner
zum Schluß klaut er mir den halben Döner,
wird danach gebadet und eingeschäumt
  bin ich sein Mäuschen, von dem er  träumt.

© Chr.v.M.







Mein Katzenwecker.

Mein Bett , das ist das Seine
glaubt er, und legt sich drauf,
er weckt mich morgens schnurrend
ganz dicht am Ohr, fast knurrend


wach bitte endlich auf !


Dann schleicht er um die Ecke
und setzt sich dann zu mir
er kennt die ganze Strecke
meine Beine gehören :


dem Katzengetier !


Dann rennt er durch sämtliche Zimmer
jagt seinen Gummiball
was dann kommt ist nun wie immer
ein Sprung, Plus freier Fall.


Dann tönt`s ganz laut,
“guten Morgen,
Heute ist Katzentag”,
miaut wird ohne Sorgen

weil Katerchen es mag

und zärtlich sieht er zu mir auf
in seinen Augen
ganz ehrlich,
steht immer Liebe drauf.


© Chr.v.M.







Wer gibt hier Laut? Wer ruft miaut?
Wer sitzt gemütlich auf meinem Schoße
Wer will das ich ihn zärtlich kose?

Wer legt sich nachts ganz sacht zu mir
wenn ich zu Bette geh
und schnurrt ” Wir ”

Wer weckt mich morgens leise,
dann doch mit Dringlichkeit
wer fragt auf diese Weise: Hast du jetzt endlich Zeit ?

Mein kleiner Kater ist es,
den ich Euch Hier beschrieb
und seht da vorne sitzt er ,

ich hab `ihn so sehr lieb.

© Chr.v.M.




Wie sieht es doch possierlich aus,
wenn er Fliegen fängt statt Mäuse
dann wirbelt er durchs ganze Haus.

Dann  tanzen Pfötchen in der Luft
so lang bis mein Kätzchen ruft:
„Komm hol `die Fliegenklatsche raus „.

Denn wer sie fängt ist  Sieger.
Mein weißer Tiger, du und ich
wir beide  sind dann Krieger.

Ach, mein Katerchen mein Lieber,
ist viel Schneller,  ist viel flinker,  ist
ein Sieger , ist mein Tiger.

© Chr.v.M.

Mein Katerchen ein ganz ein Schlauer
ist so gewitzt ,OH noch genauer
streicht um mein Knie, sieht zu mir auf
und bringt mir stolz `ne Maus ins Haus.

Nicht ahnend wie ich mich erschrecke
vor lauter Angst ganz hoch mich recke
und lauthals schreie „Fürchterlich !
Mein Kätzchen – Nein- das Lieb ich nicht.

Bei dem Geschrei läßt er dann los
das Mäuschen denkt -jetzt aber los-
Es rennt um sein Leben,
das Köpfchen noch heben

dann ab durch die Mitte,
vorbei an den  Füßen
die will sie nicht Grüssen
Vorbei an der Sippe

und quer dann durchs Zimmer,
und unter den Schrank,
– die kriegen mich nimmer
schnell dicht an die Wand.-

So leben wir drei nun
in einem Haus.
Mein Kätzchen das Schätzchen
und ich und …die Maus.

© Chr.v.M.


Mein Kätzchen ist ein Tausendsassa
ein Mäusekiller, Fliegenhasser.

Auf leisen Pfoten schleicht er an
und schnurrt ganz laut zeigt was er kann,

mit einem treuen Wimpernschlag
täuscht er den Hund , den sie doch mag.

Der wedelt freudig, freut sich dann
sein Kätzchen , dieser Katzenmann.

Fängt sie den Schwanz und welch ein Graus
blitzschnell ist`s mit der Freundschaft aus.

Dann jagen beide durch Wohnung
bei so `nem Spiel gibt`s keine Schonung.

Da fliegen Vasen, Tassen, Teller,
der Hund wird dann vor Schreck noch schneller.

Bis irgendwann ihr Futter lockt
und Katz und Hund gemeinsam blockt.

Da sitzen sie, es ist wie immer
unschuldig beide dann, im Zimmer.

© Chr.v.M.


Gelenkig, dehnbar Sportskanone !

Mein Kätzchen ist ne Sportskanone
und wenn sie turnt ist`s gar nicht ohne.

Auf ihrem Kratzbaum übt sie täglich
Klimmzüge , Klettern ist dort möglich.

Den Katzenbuckel macht sie rund
da wundert sich sogar der Hund.

Sie biegt sich einen Meter lang
kickt ihren Ball, maunz „Hund komm fang !“

Mit einem Hechtsprung hinterdrein
beginnt die Jagt, der Hund find`s fein.

Das Kätzchen hüpft als sei`s ein Hase
dem Wauwau dicht unter die Nase.

Der findet diese Spiel ganz toll
das Kätchen maunzt  “ komm Ball, los, roll „.

Dann fegen Zwei durch meine Stube
und Sieger bleibt , mein Katzenbube.

© Chr.v.M.


Wenn`s Kätzchen ihren Buckel macht
sich reckt und streckt mit viel Bedacht,
dann dehnt und lehnt sie sich an mich
und  schnurrt ganz laut: ich liebe dich.

© Chr.v.M.

*

Die Fischerbraut.

Mein Kätzchen ist `ne Fischerbraut
die gerne in das Wasser schaut

ob sich darin die Wolken wiegen
und Fische sich vor Lust dort biegen.

Wenn sie dann klatscht die Pfoten hinein
und blitzschnell durchzieht, wie gemein

und dann erwischt und voller Freude
auf dem Bootsdeck gelandet, dann die Beute

maunzt sie: “ ich bin ne Fischerbraut
die nicht nur in das Wasser schaut.

ich angle Fische auf meine Weise,
drum fahre ich mit , auf dieser Reise.

© Chr.v.M.

*

Ein Fußwärmer mein Kätzchen
und Schmusebär das Schätzchen.

Im Sommer Seidenkissen
die meine Zehen küssen.

Im Winter Wärmeflasche
Schnurrhaare, wie ich lache.

Sie kitzelt meine Ferse
und schnurrt dort laut, dann leise,

Belohnung `ne Konserve,
mein Kätzchen ist so weise.

© Chr.v.M.

*

Mein Kätzchen spielt, versteckt sich gerne
und fängt mir nachts  munter die Sterne,
versteckt sich hinterm Mondgesicht
entdeck ich sie, wie sie dann zischt.

Es turnt auch auf dem Regenbogen
und glaubt mir, es ist nicht gelogen
hat alle Farben auf der Pfote
und möchte das ich sie benote

Wenn sie mir malt dann unsre Welt
weiß ich das unsre Liebe hält.

© Chr.v.M.

*

Krabbel, kraxel, rauf und runter
der Katzenbaum, der macht ihn munter
der Spielball wird kurz angetippt
das Futter dann schnell ausgekippt

wie schön, der Napf der steht noch oben
mein Kater frech, kann weiter toben
die Gummistrippe hält die Feder
die zieht er lang bis dann zum Leder

der Schaukelstuhl ganz langsam nickt
mit Pfötchen dann den Flaum er kickt
das Gummi , Feder Katzenhaare
zurückschnelzen, (oh  Gott bewahre,)

den Napf dann treffen zielgenau
wie ist mein Katerchen doch schlau
ich eile um ihn frisch zu füllen
und rufe laut um Gottes Willen

was machst du nur
mit dieser Schnurr
und er mich anschnurrt fütter mich
du weißt es doch, dann lieb ich dich.

© Chr.v.M.

*

Heut möcht ich Euch von Tapps erzählen
des Nachbar`s Hund mit spitzen Zähnen.

Mein Kater ahnungslos wie immer
döst auf dem Ast, spielt Sonnenschwimmer

Bis Nachbarbar`s Hund um die Ecke schleicht
dem Kätzchen vor Schreck, ein Miau entweicht.

Da kläfft Herr Tapps´s ,“was für ein Theater
macht auf dem Baum doch der doofe Kater,

der Stamm ist hier, um das Bein zu heben,
das in den Ästen Katzen schweben,

wer konnte das Ahnen ,wer konnte das wissen
verzieh dich, du Kater, auf`s Ruhekissen“.

Der faucht zurück,“ bist in meinem Gebiete,
du da unten doch, die größte Niete „,

ich liege hier, will schlummern und ratzen
entspanne hier alle meine Tatzen

da kommtst du Köter, hast im Kopf nur Flusen
und ich wollt hier mit der Sonne schmusen

ich freunde mich nicht mit Jedem an
und stell dir vor, ich bin auch ein Mann

und gehe erzogen auf`s Katzenkloo
und hebe nicht an jedem Baum den Po.

Da kommt ein Pfiff aus Nachbar`s Haus
ruft Tapp`s zurück,der schleicht wie ne Maus.

Der Kater gemächlich, der reckelt sich, ehrlich
und gähnt laut vor Wonne und bleibt in der Sonne.

© Chr.v.M.

*

Was hat mein Kätzchen für Augen gemacht
der Schnee fiel leis` so über Nacht
er saß auf dem Briefkasten ganz weit oben
und wollte grade die Welt glücklich loben

da traf ihn eine Dachlawine,
er fing an zu fliegen wie eine Biene
und landete unten, begraben von Schnee
Ich schrie ganz laut “ ach je, oh weh ! „

Er sah wie eine nasse Ratte aus.
Entsetzt trug ich ihn schnell ins Haus.
Jetzt sitzt er vorm Fenster, miaut ganz kläglich,
gibts im Winter den Schnee… wirklich täglich ?

Was macht Freund Maus in seinem Loch ?
So zugeschneit , lebt die denn noch ?
Da packt meinem Kätzchen der Tatendrang.
Mit Heldenmut an der Flurwand entlang.

Dann ab durch die Katzentür
mit viel Mut, viel Gespür,
in die weiße Welt,
wie es ihm NUN gefällt,

durch den Schnee zu tollen,
den Berg hinunter zu rollen
um den Mäusen zu sagen,
sie dürften es wagen.

“ Kommt doch in  mein Winterquartier,
kommt, kommt alle zu mir,
herrlich warm ist es dort,
ich tu euch nichts, ihr habt mein Wort. „

© Chr.v.M.

*

Mein Katerchen oh welch ein Graus
zieht liebend gern die Krallen aus
setzt Muster dann und Kratzerspur
an der Tapete dort im Flur.

Spielt mit den Fetzen “ Katz und Maus “
und tigert dann sportlich durch`s Haus
es hilft kein Schimpfen und kein Schreien
wenn er den Socken sich will leihen.

Er krallt sich liebend gern in Strümpfe
die Maschen fallen, für IHN Trümpfe
wenn sie nun laufen, mal rauf dann runter
dann wird der Frechdachs richtig munter.

Er spielt so gern den *treuen* Hund
und treibts mit Besuchern bunt
er schleicht sich hinterrücks heran
und springt vom Schrank die Freunde an.

Und ich sitze am Tisch und staune
und unter mir Katzengeraune
oh Kater, Freund, er klagt vor Eifersucht
bis der Besuch das Weite sucht.

© Chr.v.M.

*

Die Tierärztin , die mag er sehr
mein Katerchen , mein Schmusebär.

Sie sah ihn gestern sich nun an
von Vorn bis Hinten, alles dran.

Dann lachte sie und sagt „wiiiiiie ?
Wer kam denn nur auf die Idee.

Dein Katzentier ist gar kein Mann.“
Nun weiß ich es, nun bin ich schlau ,

mein Katzenmann ist eine Frau.

© Chr.v.M.

* * *

 

Schnurrtage

 

 

Mein Kätzchen auf vier Pfoten
versucht mich auszuloten
mit Katzenraffinesse
sie ist `ne wirklich Kesse
schnurrend und anschmiegsam
wie weit sie gehen kann.

wunderschön, fast arrogant
schlägt sie die Krallen in die Wand.
Es bleiben Zickzackspuren
und mir erscheinen Karikaturen
die einen  Kratzbaum bauen.
Dann schnurrt sie mir: du mußt dich trauen.

So bleibt mir nur zu sagen:
Ich muß es eben wagen !

© Chr.v.M.

*

Ein Spaziergang mit Merkelchen

Vom Regenwetter naß die Pfoten
schimpft Merkel laut, es wird verboten
von Oben noch mehr Feucht zu schütten
das mögen doch nur Nachbar`s Lütten

Herr Frühling bitte etwas heiter
das Gassi laufen  geht sonst
platsch , quatsch
nicht weiter.

© Chr.v.M.

*

Schnurr-Tage als Geschenk !
 

 





Schnurr-Tage

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Mit einem Wimpernschlag Deiner Zeit bewegst Du meine Welt.© Chr.v.M.
 
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