leise Worte an Dich.

 

Sonntagsklänge.

Wenn der Tag neu grau umfangen
neblig feucht aus Wäldern steigt
und die Sonne blass verhangen
gähnend noch am Himmel weilt
wenn der Glockenturm nicht sichtbar
dröhnend guten Morgen schreit

dann erwachen Mensch und Tier.

Lös ich dir dann Worte “ dichtbar „
nütze die Gelegenheit
um mit Freude zu gestalten
Stund um Stunde zu verwalten
Buntes in den Tag zu bringen
fangen Vögel an zu singen

farbig wird der Tag dann mir.

© Chr.v.M.





Ferne.

Züge sind eingelaufen
Parken auf kühlen Gleisen
Türen schlagen das Tageslicht
Bahnsteige tragen ergeben.

Reisende sind ausgestiegen
Wartende suchen den Ankommenden
Hände tragen die Ferne im Koffer
Herzen klopfen im Betreten des Kommenden.

Reisende sind eingestiegen
tragen die Erinnerung in die Ferne
binden ihre Erwartungen in Gepäcknetze
wandern Gedanken vorwärts.

Züge sind ausgelaufen
rattern dem Ausgang entgegen
stauben die Bahnsteige leer
tropft rotes Schlusslicht auf Bleibende.

© Chr.v.M.



morgengrüsse.

 

durch jalousienspalten
scheiteln sich flugpunkte
schlupflöcher des morgenlichts

bis sie
auf meiner bettdecke landen
griffbereit sanft

zum gruss.

© Chr.v.M.

bonum meridianus.

im ohr der nacht
noch die bilder der träume
durch die uhr der zeit
in den neuen tag
mit offenen augen.

© Chr.v.M.



Pastellzart gehaucht…

Über dir und mir
schweben kuschelweiche wattebällchen
zwischen dem strahlenden blau des himmels,
pastellzart gehaucht.

Sieh dort hoch oben,
in den baumkronen wippen schaumwolken .
Lass uns eine fangen, ausruhen darauf,
sanft deckt die sonne uns dann zu –

und wenn es dunkel wird tupfen wir
kleine sterne an das himmelszelt
und du malst mir einen mond
mit deinem  mund.

© Chr.v.M.




  Lehn deinen Blick an meinen.
Herztief
sinken deine Worte.

© Chr.v.M.







DU mein Zuhaus`.

pflücke mir den mond vom himmel
sammle all` die wolken ein
male lila mir den schimmel
reit` mit unseren träumen heim !

pflanze dir das gold der sterne
streue bunte worte aus
zeichne graue tagesferne
schwebe abends dann nach haus

pflück` den mond mir dann vom himmel,
streu` das gold der sternchen aus
reite mit dem lila schimmel,
du, nur DU bist meine wonne

wartest sehnsüchtig zuhaus.

© Chr.v.M.

der Wille.

der wille ist sinn und geisteskraft,
nicht wie jeder glaubt nur die eigenschaft.
der wille, der ist auch immer gleich groß
kämpfen muß jeder, nichts fällt in den schoß.

wer nicht immer an wenn und aber denkt
und wer stets weise seinen willen lenkt,
sich an stetige strebsamkeit gewöhnt,
ja,der wird dann auch vom erfolg verwöhnt.

doch wenn der lebenskampf zu schwer,
vergeudet seinen willen sehr.
was man nicht will und was man schafft
braucht stehts die gleiche willenskraft.

ja - heißt gewollt das leben lenken,
aber - heißt die kraft verschenken.
ein ja - heißt manchmal auch verzicht,
das aber hilft dabei uns nicht.

stark ist wer ja zum leben sagt,
schwach, wer immer aber klagt.
+ - ist das O

und die rechnung stimmt,
wie das

-aber-

dem

-ja-

die kraft wegnimmt.

© Chr.v.M.




Schattenspiele.

Ich bin.

Der Theaterschimmer, die Scherenschnitte
im Vorführzimmer der Biegsamkeit.
Die Miniatur der Zärtlichkeit.

Ich bin doch, ja :

Die Farbabgleichung auf Nachtfalterflügeln
das sehnende Licht in lebendigen Tiefen.
Theaterschimmer, ein Scherenschnitt

Ich bin dein DU
in Schattenspielen
so lustvoll mit viel Zärtlichkeit.

© Chr.v.M.


Sentebla – Freundschaft

für einander da sein
mein freund
das ist freundschaft
und vertrauen.

mich fallen lassen
und wissen du fängst mich
geliebter freund
so ist freundschaft.

entspannen , zuhören
rat geben, trösten
du
das ist freundschaft.

die tränen auffangen
eine umarmung
leben lassen und miterleben
freund

DU so ist freundschaft

konflikte lösen,
stärke zeigen, sie zart
zu vermitteln
hörst du ?

das ist freundschaft

auch vergessen können
verkraften lernen und tolerieren,
– akzeptieren –
freundschaft.

gemeinsam lachen, auch streiten
versöhnen und weinen
dann wieder klein sein
dann reifen.

du, so doch ist freundschaft

zusammen träumen
realisieren, wünschen
erfüllen und träume freilassen
deine und meine

das ist freundschaft

dein freund sein, leise und laut
hasserfüllt und liebevoll
starr und beweglich
müde und lebhaft, falsch und wahr

” Freunde sein “

traurig und fröhlich
flatterhaft und ernst
oberflächig und tiefgründig
schwach, ganz schwach

dann stark und kräftig
exessiv und auch vernünftig
und manchmal loslassen
freilassen und wieder zugreifen

einfach
* Freundschaft *
wie
unsere.

deine Freundin Christin.

© Chr.v.M.


sentebla

.

 

estas kiel
delikata tenado
de via mano,
aŭ kiel tuŝado
singardema
de viaj lipoj
amoplena karesema kiso
spirita sur ilin
la sento
de haŭto sur haŭto
tute proksime
softe frotiĝanta
kion mi sentas
kiam mi pensas pri vi

 

ĉirkaŭbrako kaj firmtenado
de mia kaj de via animo
kuna flugado
naĝi en feliĉecoj
kaj sin trempi en ĝin

 

penso pri vi

 

sidiĝanta sur min
kiam mi estas malgaja
faranta min
senfine feliĉa.

 

© Chr.d.M.

in : esperanto


 Colorsigns

Mit dem Blau
deiner Augen

male ich
den Himmel

für uns.

© Chr.v.M.




 

wenn ich zaubern könnte

 

würde ich deinen namen auf
die wellen des flusses schreiben
und sie würde durch die ganze welt fließen.

 wenn ich zaubern könnte

 würde ich deinen namen in
die schnäbel der vögel legen
und sie würden von meiner liebe singen.

 wenn ich zaubern könnte

 würde ich deinen namen über
den wind legen und er würde ihn mitnehmen
und mir vielleicht dein lächeln bringen.

 wenn ich zaubern könnte

 würde ich deinen namen unter
den wurzel des baumes finden und im tau der blätter
spiegelte sich dein gesicht.

© Chr.v.M.



du meine liebe

auf ewig trägt sie deinen namen
dein halt an allen stillen tagen
gibt diesem leben einen rahmen

die sicherheit im starken WIR gefunden
wer stellt geborgenheit noch fragen
wenn das vertrauen durch UNS sich band

traumkugeln rollen durch balsamland
mit einem lächeln durch die zeit
so ist das ferne nah – nicht weit.

© Chr.v.M.



Deine Größe.

du bist mir so groß, geliebtes DU
weil dein herz an meiner seele liegt,

weil meine fragen durstig
in deinen augen stehen

und keiner worte antwort bedürfen.

© Chr.v.M.





 

deine Worte.

Mir wachsen deine Worte
durch den Tag
als kleine Hoffnungsblüten.

© Chr.v.M






 




Berührungsfarben

wo der wind die liebe  verknotet
im schlüsselloch der herztüren
bleibt die sehnsucht unsere apotheke
bis dein atem sie sprengt.

© Chr.v.M.


 

Wie ein Traum ..

Barfuß über
blühende Wiesen
Pusteblumen streuen Lichter.

Deine Liebe haucht mir
einen Regenbogen
zwischen meine Tagesträume.

© Chr.v.M.

 


Zeitarbeiten.

ich falle zwischen die Fugen der Zeit
halte mich an den Minuten fest
ziehe das WIR
an den Stunden auf
glätte den Tag und falte die Nacht
für uns
im Sekundentakt.

© Chr.v.M.



RAUMNOT.

wo ist mir der raum in deinen augen geblieben

silbenweise habe ich deinen namen
über meine herzkante gehoben
im bauch die kribbelnden wellen
der verliebten buchstaben

hinter augenfenster wirft mich
das grau durch die verlorene zeit
in meinem herzen eine wüste
aus staubkörnern vom sinkenden himmel

wo ist mir der raum
in deinen augen
geblieben ?

© Chr.v.M.



morgendliche Falkenflüge.

Silbergraue nebelfäden
scherbengrün der zauberwald

in den frühen morgenlüften
murmeln gnomgestalten wünsche

falter taumeln, feen schweben
mondglanz noch in ihren haaren

und sie heben nachtversunken
in den zarten flügelarmen

schaumgeschlagen ihre träume
dem erwachten tag entgegen

schillernd bunte morgenmünder
blasenblubbernd traumverjagend

mit dem rauschen, mit dem winde
tragen sie uns wie ein kinde

ein stück hoffnung an das leben
mit den lippen zart entgegen.

© Chr. v. M.


EWIG.

Wo meine Träume sich verfangen,
hinter deinem rechten Ohr mein Lächeln.

Wo meine Liebe liegt auf deinen Lippen
vor deinen Augen, zwischen unserer Hoffnung.

Wo ewig bleibt das Wir, nicht nur in unserer Sehnsucht
du Liebster, auch in unserem Herzen.

© Chr.v.M.


Fliegenvergnügen

schwebend,
magisch angezogen,

auf meiner sommersprossennase
ein bequemes sitzen

lichtgebündeltes auf gläserne flügel
geschnürte taille als letzter chic

keckes tanzen kleiner frechdachs
im durchsichtiges ballettröckchen

kitzelndes ungeheuer
fliege nun weiter

und suche dir einen neuen platz
hopp weg mit dir

zurück zu IHM!

© Chr.v.M.



Deine Worte

eingeklemmt zwischen meiner Sehnsucht
als endloser Traum
mir ewig bunt und haltbar.

© Chr.v.M.


 

Deine Wörter mit Flügel

Voller Geschichten Dein Leben.
Den Moment festhalten mit Worten
bunt MIR zeichnen und dann schaukeln in Sätzen.

© Chr.v.M.
 



wenn ich träume von dir.

wenn ich träume von dir morgens
beim singen mit den vögeln
unter dem goldgerausch des strauches

wenn der süße duft
des mangnolienbaumes
mich benommen macht , mein träumen

mittags wenn die sonne
die luft erhitzt und explodieren läßt
ich träume von dir

am nachmittag wenn der wind
meine haare lachend zerwühlt
und der regen meine haut kühlt

abends träumen von dir
wenn die nacht
den verlassenden tag küßt

ich träume dich zu mir
bis meine gedanken dich streicheln
ach wärst du hier..

© Chr.v.M.


هناك معجزات. es gibt WUNDER!

 
 Die Vernunft 
 
balanciert 
 
auf der Herzkante. 

© Chr.v.M.


la distanco…

die ferne.

 Im tiefblau des Nachthimmel

die Ferne erahnt
zwischen den Sternen.

© Chr.v.M.



 

DU, ich möchte dir heute

 einen punkt als lächeln
auf das i setzen
über dem W i R .“

 an deinen härchen
drückt sich mein atem
ich versinke zwischen den falten

 deiner flauschigen decke
fühle unter deiner haut
das klopfen unserer herzen

 im eintauchen
rollen wir
den punkt

 auf unsere liebe.

© Chr.v.M.


 

Du, im Gelb der Margeriten
feiern wir unsere Liebe neu.

Mit weißen Blütenblättern schamlos
auf nackten Köpfen.© Chr.v.M.


Ewigkeitsflüge.

 mit den Träumen durch die Türe
der Verantwortung geflogen
zwischen den Stolperfallen des Lebens
hängen geblieben.

 

In Hoffnungsmomenten gelandet
und wieder erhebt sich über mir
zuversichtlich die Zukunft
auf gemeinsames Glück.

© Chr.v.M.





Mit einem Wimpernschlag Deiner Zeit
bewegst Du meine Welt.© Chr.v.M.


Die Sucherin.

Ich suche das Ende vom Regenbogen.
Wälze mich durch Farben.
Im Colorrausch tanze ich nackt
zwischen lila und senfgelb
.
 

Tauche in smaragdgrün
silberblitzende Fische
springen mir aus dem offenem Mund

zwischen Wahn und Erfolg ist es nicht weit.

So rutsche ich längsschräg
an der Liebe vorbei
kippe Tränenwasser aus
das die Mäuler nach Luft ringen.
 

Verschwappte Rosinenträume
und unterwegs im Abgleiten,
schneide ich Streifen in das Erfolspapier

und suche

mit dem großen Onkel tastend
das Standbein zwischen dem Ende
und vor dem  Anfang
des Regenbogens.

© Chr.v.M.


 

rauchfahnen .

rauchfahnen im nebel
deiner landschaften

das glühen der holzkohle
zwischen den spuren der wildrose

dein gesicht
ein gefühlter duft

in deinen augen
das gekippte lächeln

und die feder
auf meinen lippen

was mir bleibt

unsere stille liebe
und die lichter auf dem hügel

unter dem wind
die schluchzend nacht

und ich über dem wir.

© Chr.v.M.

 

 


mein traum o seele…

im festen glauben
ganz in dich verwebt zu sein,
spür ich dich
unter meiner haut

wie eingesponnen
im wahnsinn
blendender farbprismen
die gefühle

blank und blosgescheuert
an dir
und mir
herzumschlungen

nur deine arme fehlen
“ herz “
um mich
zu halten.

© Chr.v.M.


Alle Tage

Ach könnten alle Tage Dir
so glücklich sein wie Heute.

Wenn uns das Herz klopft aufgeregt
und kleine Sorgen weggefegt

dann schweb auch ich
sogleich wie DU

auf himmelweichen Wolken.

© Chr.v.M.

 

seelenwarmer wanderer

bis sich die tage
in den schnee legen
rufe ich
dich

seelenwarmer wanderer
mit staunemund
der griff nach verlangen
dampft immer noch

dein schütternes haar
wirbelt mir
zärtlich augenblicke
in treueblau

unter uns nur
tanzen regenwürmer
zwischen den zeitfugen
walzer.

© Chr.v.M.



.



In den Flügeln des Windes
fand ich die Leichtigkeit
der schwebenden Worte

und unter dem Lächeln
deiner überwältigenden Liebe
die Zeichen :

* Folge mir *

© Chr.v.M.


Gedankenpunkte in Blau :

Die Gefühle gehen auf Samt
die Unendlichkeit  male ich dir.

 


Blau fällt die Melancholie 
aus dem Rahmen.

© Chr.v.M.


 


 
 
leise
den wind einfangen
in eine tüte.

mit beiden händen….

wie er erschrickt
bei dem darauf klatschen
über das LAUT. © Chr.v.M.




geliebtes DU.

 

Länger als der Augenblick
das Lächeln für dich
in meinem Herzen.

© Chr.v.M.

 






Tagessplitter


über der erdhaut meiner heimat
dehnen sich weit lebendige tiefen

grün die täler die das auge schaut
blühende gärten von frauen bebaut

dort rauschen die bäche in blaugrün
und stolz weiße schwäne die dort ziehn

es lacht der Wind der frech wolken jagt
zur kirchenglocke die im tal dort klagt

besänftigend nicken die bäume hier
und an der felswand dicht hinter mir

pflücke ich das schüchterne blümchen dir.

 

© Chr.v.M.






 

weisst du noch ?

Weißt du noch als im Balsamgarten
unsere Worte blühten ?

Riechst du noch den süßen Duft zwischen
den wachsenden Jahresringen der Liebe

in all den Zeilen der Zeit
tief verwurzelt

in einem Boden der Gemeinsamkeit

weißt du denn noch ?

© Chr.v.M.





geliebter farbkleks.


geliebter farbkleks
ich bin ein gitter eingehängt
über dem farbentopf deiner fantasie
geklemmt von rand zu rand
auf den eifrigen malpinsel wartend.

 

es tropfen kunterbunt
beim abstreifen mir
deine traumbilder
haltlos schwer
durch mein Gedankensieb.

© Chr.v.M.




Das Weite.


Auf Herzhöhe
sinken deine Worte
erfasst
mit den Wellen
unserer Zeit.

Gewickelt um mein Handgelenk
die Liebe
dreht sie sich sicher
und uns Unverrückbar
in die Unendlichkeit.

© Chr.v.M.



Sternchenzähler.

wir haben dem wind gelauscht
und die sterne gezählt

den mond gedreht
zwischen sonnenstrahlen gelebt

unsere seelen verwoben
sind mit wolkenschiffen geflogen

uns in einander verloren
all den träumen nachgehangen

haben im * du * gehangen
waren in liebe verfangen

das * wir * neu erfunden
am zeiger der zeit zerbrochen

jeder in sich verkrochen
in tränen schwimmt mein gesicht

Du ich Liebe
nur DICH.

 

© Chr.v.M.


Erinnerungszeichen.

 

Ich möchte eine Blume sein
nach all den vielen Jahren
und deinen Namen schreiben
in Gold, mit Blütensamen.

Ich möchte ein Feder sein
aus deinem Flederkleide
auf deinem Flug der Jahre dann
ich dich ganz still begleite.

Ich möchte deine Liebe sein
als Schatten dich begreifen
Die Tränen, wenn ich wieder wein
setzten Erinnerungszeichen.

© Chr.v.M.


Sentebla – Freundschaft

Für einander da sein
mein freund
das ist freundschaft
und vertrauen.

mich fallen lassen
und wissen Du fängst mich
geliebter freund
so ist freundschaft.

entspannen , zuhören
rat geben, trösten
Du
das ist freundschaft.

die tränen auffangen
eine umarmung
leben lassen und miterleben
freund

DU so ist freundschaft

konflikte lösen,
stärke zeigen, sie zart
zu vermitteln
hörst Du ?

das ist freundschaft

auch vergessen können
verkraften lernen und tolerieren,
– akzeptieren –
freundschaft.

gemeinsam lachen, auch streiten
versöhnen und weinen
dann wieder klein sein
dann reifen.

Du, so doch ist freundschaft

zusammen träumen
realisieren, wünschen
erfüllen und träume freilassen
deine und meine

das ist freundschaft

dein freund sein, leise und laut
hasserfüllt und liebevoll
starr und beweglich
müde und lebhaft,falsch und wahr

” freunde sein “

traurig und fröhlich
flatterhaft und ernst
oberflächig und tiefgründig
schwach, ganz schwach

dann stark und kräftig
exessiv und auch vernünftig
und manchmal loslassen
freilassen und wieder zugreifen

einfach
* FREUNDSCHAFT *
wie
unsere.

deine Freundin Christin.

© Chr.v.M.



Gefühlscaos.

zarte bande
wie eingehäkelte maschen
eingeknüpfte gefühle
verträumte blicke
ein blinzeln – ein lächeln

kribbelndes gespürt
vom kleinen zeh bis in die haarspitzen
dazwischen bauchkneifen
und aus dem erstaunten mund
farbiges schmetterlingsfliegen

auch weiche knie
süßes verstandskippen
durcheinander gerührte glückhormone
wie fliegen und glücklich schweben
abheben

verliebt
sein
und auf den wolken
unserer gemeinsamen träume
reiten.

© Chr.v.M.



Schattenspiele.

Ich bin.

Der Theaterschimmer,
die Scherenschnitte im Vorführzimmer
der Biegsamkeit
die Miniatur
der Zärtlichkeit.

Ich bin doch, ja :

Die Farbabgleichung
auf Nachtfalterflügeln
das sehnende Licht
in lebendigen Tiefen.
Theaterschimmer, ein Scherenschnitt

Ich bin
dein DU
in Schattenspielen
so lustvoll
mit viel Zärtlichkeit.

© Chr.v.M.

 





Auf dem Weg zu dir.

deine worte fange ich auf
drehe deine sprache zu mir
bis sie mich anblickt

der wind bringt deinen ton,
er flüstert mir
deine worte ins ohr.

fegt über sanfte hügel
und öffnet mir
den schmalen pfad

zu
deinem
herzen.

© Chr.v.M.









Sag mir wann singen Nachtigallen.

Ich wünsche mir
ich könnte malen
die Stille uns
in bunten Farben

Dann sängen Nachtigallen
und alle Träume würden
mir nicht auf Schäume fallen.

Ich wünsche mir
ich könnt` es  richten
die Liebesworte
dir verdichten

Dann Federn spüren
die Flügel sacht berühren
und mit dir fliegen

weit weit fliegen
sag mir
wann singen
Nachtigallen ?

© Chr.v.M





Dein Balsamgarten umgegraben
auf meinem Schreibtisch.

Zwischen den Furchen der Stirn
blüht die Zuversicht hoffnungsfroh.

Versinkt das Wenn und Aber
unter der Gartenbank

und hinter dem WIR

küßt uns ein
Vergiß Mein nicht.© Chr.v.M.



Herzwelten.

Im Schatten
der Satzbeweglichkeit
blindlings zwischen Herzwelten.

Uns tropfte das Lachen über
die Grenzen mit
farbigen Worten .

Wie meine Seele lächelte
als ich deine Liebeslieder
atmete.

© Chr.v. M.




Spurenbetrachtung

wie ein Tautropfen
der langsam
vom Blütenkelch fällt

so sollte Liebe sein
und zarte Lebensspuren
hinterlassen

bevor er am Stengel
ins Wurzelwerk rinnt
um dort aufgenommen zu werden

zur Kräftigung
zum immer wieder
weiterwachsen ..© Chr.v.M.


Dein Atem.

 

es ist dein gehauchter kuss
auf zartgeschriebenen zeilen
ein streifen deiner seelenflügel
an meiner wange
 
es ist das öffnen deines herzens
das mich umblättern lässt zum dich lesen
es ist liebe mehr nicht schreibe ich
und du flüsterst mir
 
– auch nicht weniger –
 
© Chr.v.M.


Feldweggedichte

schlaftrunken
in das Schweigen hineingewachsen
und schwermütig
in die Herzwand gemeißelt.

Nun sammlen wir
im Weidekorb aus Wörtern
Sehnsuchtssätze
und benenne sie neu.© Chr.v.M.



kleine Wunder.


ein flüstern ist`s
ein lächeln auf der haut
das sanft
mich streichelt

das wort das du gehaucht
und sich ausbreitet
hab ich im traum verbaut
es hat mir so geschmeichelt

so fängt mein morgen
mit deinem lächeln an
ganz zärtlich sacht
das durch den tag

mich leitet.© Chr.v.M.



mein Schatten .

lege dich in meine Herzkammer
bleibe bei mir so lange es schlägt,
falte deine Traurigkeiten
zwischen meinen Tageshoffnungen ,
es bricht der Himmel mir
bei jedem deiner Worte auf .

Zeitringe um mein Handgelenk
der unseren Faden hält.
Ich liebe dich wie es die Sonne tut
wenn sie durch grauen Herbsttage fällt ,
ich atme dich mit jedem Wort immer
und immer wieder mit Staunemund.

© Chr.v.M.



das Telefonat.

während ich nach worten suche
läuft die zeit mir verloren
ins endlose wie das gespräch
mit all den kleinen
eingebauten verletzlichkeiten

zwischen dem krampfhaft
gesuchten früher war das so
füllt sich der verdacht
damals schon nicht wirklich
verstanden worden zu sein

© Chr.v.M.



 

Geliebter Farbklecks.

 
Ich bin ein gitter
eingehängt über dem farbentopf
deiner fantasie
geklemmt von rand zu rand
auf den eifrigen farbpinsel wartend.
 
Es tropfen kunterbunt
beim abstreifen mir
deine traumbilder
haltlos schwer
durch mein gedankensieb.
 
© Chr.v.M.


Wortberührung.

 

durch das Grau meiner Worte
duftet das zarte Blau deiner Augen
nach Erkenntnis
 
 hörbar
im Fallen
meiner Sehnsuchtstränen.© Chr.v.M.


Ewiges gefühlt.



Tag für Tag
habe ich deine Worte gezählt
zwischen den Zeilen
deine Liebe gesucht
die du maltest mit leisen Worten.

Tag für Tag
habe ich deine Lippen geküsst
und die Melodie gefaltet
die du mir sangst
bis der Wind die Töne verwehte.

Tag für Tag
haben unsere Zeiten gewechselt
wurden Stundenblumen zu Eisgewächsen
fiel der Schnee auf Sonnenblumen
blätterte das Bunt in den Jahresbäumen.

Tag um Tag
bis der vorgezeichnete Weg verbaut war
mit Worten, mit Tönen, mit Küssen
und die Ferne noch ferner wurde
doch im Herzen bist du mir geblieben.

© Chr.v.M.



Rauchfahnen.

Rauchfahnen im Nebel
deiner Landschaft.
 
Zwischen den Spuren
vertrockneter Wildrosen

ein Lichtgewirr

vergessen geglaubter
Liebesbeteuerungen.

© Chr.v.M.


Flüsterworte.



Kommt pflückt ein Flüsterwort aus Schweigen
und bindet uns das Band
auf Zweigen.


Lasst mir die Vögel lauscher werden
die Knospen brechen Duft
im Reigen.


Und mit dem ersten Morgenstrahl fällt dir
ein Lied dann sanft ins Tal.
 
“ Glück diesem Tag.“
 
© Chr.v.M.

 

Zeittropfen.

wie mancher regentropfen sich
im blatt verfängt
wie unsere zeit in lebenstagen

und wenn sie fallen, glitzernd
engelstränen gleich
bleibt uns ein neues wagen.

© Chr.v.M.


und immer

und immer wieder
umarmt mich die Hoffnung
Wort um Wort
gebunden in deiner Liebe. © Chr.v.M.

 

och alltid

och om och om igen
omfamna mig hoppet
Ord för ord
bunden i din kärlek. © Chr.v.M.


 

 

Ewigkeitsflüge.

mit den Träumen durch die Türe
der Verantwortung geflogen
zwischen den Stolperfallen des Lebens
hängen geblieben.

In Hoffnungsmomenten gelandet
und wieder erhebt sich über mir
zuversichtlich die Zukunft
auf gemeinsames Glück.

© Chr.v.M.



Lichtspiegelungen :

Die Tiefen und Untiefen
zeichnen ein Muster.
Ich sitze auf dem Tag.
Der Himmel über mir
ist ausgefranst.

Blass die Sonne
milchiges Wolkenschweben .
Vereinzelte Sonnenstrahlen
glänzen auf taufrischem Grün.
Zwischen meinen Fingern
quetscht sich die Luft unhaltbar.

Hoch tönt der Wind
lässt Sehnsucht zitternd
durch mein Haar fallen
verfängt sich hinter dem Ohr
dem Rechten
ein leises flüstern
wie ein Gruß von dir.

© Chr.v.M.



Traumkette.

du schlafe tief und träume
ich spinne dir zur nacht
einen silbernen faden
und ziehe meine gedanken
wie perlen für dich auf

kein mond zu sehen
auch keine sterne

so funkelst DU mir.

© Chr.v.M.



Lichtgesang.

Umfaßt dein silbern Haupt der Wind
läßt Rosenblätter schweben,

küßt Lichtgesang die Stirn
der Liebe dir,

dann schließ berauscht die Augen
und flüster wir.

© Chr.v.M.



Dein Seelenglanz.

 

Es winkt ein Sehnen ins Erwachen
und durch die Stille dringt ein Hauch
von leisem Morgenlachen.

Es zeichnet dir ein Streicheln auf die Wange
und lange tanzt dein Seelenglanz
um mir den Tag zu fangen.

© Chr.v.M.


flüsternde wortflüge

trage mein wind
flüsternde worte
hauchzart und fliege

schwebende hoffnung,
klingende, singende
lichtgetragene sehnsucht

schenk ihm
mein atmen
abendwind

küsse du zärtlich
hauche ihm
liebe ein.

© Chr.v.M.

 


 

 

Mit einem Wimpernschlag Deiner Zeit bewegst Du meine Welt.© Chr.v.M.
 
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Tagesklänge
 
 
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