Jahreseinblicke : autumn poems

Herbstküsse.



Der junge Herbst haucht Nebelschwaden
den Laubenpiepsern im Schrebergarten,
an bunten Blättern zittert Tau,
die Abende sind kalt, bald rau.

Noch fällt das Grün aus allen Bäumen
und unter Laub knistern die Träume
dem Mensch , der Tierwelt und den Pflanzen
wie Sonnenstrahlen vor Kurzem tanzten.

Im Silberhaar verblaßt das Jahr
genieß` nun letzte schöne Tage
und staune wie die Zeit vergeht
und wie der Wind das Gold verweht.

© Chr.v.M.



Septemberwunder.

Kleine Wunder unter Ästen.
Das erste erwachte Bunt winkt uns.
Unerwartet herbstlich zwischen Himmelblau.

© Chr.v.M.



Im Wandel des Zeit - Lichtes.

 

Verirrte Blätter dem Windtanz ergeben.
Im grauen Schleierlicht der Strasse
auf bunter Farbensuche,
verletzlich
der Vergänglichkeit ausgesetzt.

© Chr.v.M.



Graue Wolkenkrieger

 

Graue Wolkenkrieger
hinter ihnen fauchen Tiger
sehe ich nun länger hin,
dann erkenne ich den Sinn

was sich formiert
platzt ungeniert
und trommelt auf den Dächern
dann wirds endlich schwächer

es schwimmt dann ein Belugawal
durch Abflussrohre welche Qual
und auch die Wolkenkrokodile
verfehlten knapp nur ihre Ziele

Mein Schild, schaut her, ein Regendach
bin sicher unter dem Gefach
und durchgeweicht sind nur die Andern.
nur Rinnsale zu Pfützen wandern

das Nass verdampft
die Worte bleiben
wie Zebras
die auf Zeilen weiden.

© Chr.v.M.



Septemberwetter.

 

An manchen Tagen grau wie diesen
weht Wind mir alle Blätter bunt.
Petrus muß alle Blumen gießen
Septemberwetter
nicht`s läuft rund.

Auf Sonnenschein muß ich verzichten.
Herbsttage sind dann weitaus besser.
Das Unkraut sprießt in meinem Garten
die Arbeit dort, kann nun noch warten
Oktober wird`s dann besser richten.

Bald flüstert mir das Laub Geschichten.
Von Schmetterlingen, Bienen, Käfer,
von Früchten prall und süß und Schäfer
die ihre Herden landein trieben
an manchen Tagen so wie diesen.

Drum klag ich nicht genieß das Wetter
und was nicht rund läuft mach` ich grade
dann scheint der Tag mir auch bald netter
schieb weit weg dieses Wörtchen SCHADE
denn Regen kann Frau auch genießen.

Sie
braucht
nicht mehr
im Garten
gießen .

© Chr.v.M.

Himmelsflüge.

 Weit offenes Brandenburg hinter
Klinkerhausreihen taucht
die Erinnerung in Blau, schwimmt
auf Wellen mit gefühlter Berliner Luft,
plätschert hörbar unter
standhaften Spreebrücken.


Nur das grelle Weiß der Sonne schwitzt,
landet erbarmungslos auf Kuppeldächer
streut sich golddurchwirkt
auf wiederholende Tagesbewegung
und verliert sich unbemerkt
in Himmelsflüge.

© Chr.v.M.





Herbstträume hier in Zerbst.

 

In stummer Weite
blass gedreht
ein Regenbogen.
Vom Wind verdreht das Bunt,
Wolkenverschoben.

Im Gold der Bäume
neue Tage
Regendurchweicht, Sonnenbelebt.
Die Birnensüße webt uns Träume
und Stille sucht sich neue Räume.

In lauter Nähe grell erstarrt
der Herbst.
Er naht mit großem Schritt
und durch die Wege hier in Zerbst
reißt mich sein Lachen mit.

© Chr.v.M.






Knoten in den Wolkenbändern.

Es dämpft Pastellgrau nun das Blau,
weht frisch uns zu Septembertagen.
An Wolkenbändern den Herbst schnell verknoten.

© Chr.v.M.


 





Tagfrische sprüht Arbeitsfunken.

Unter dem Schmalspurtraktor
quillt das Süß der Trauben,
wirbelt den Mittag schweißttreibend auf,
hängt die Staubfahne klebrig
im Nachmittagsglück,
bis zum weinroten Abend
am Wirtshaustisch
sich sinnlose Debatten zerschlagen
dann ein Torkeln.
Zugeklappt die Bordsteine .

Zwischen der Dorfidylle
schwimmen sie wieder in der Mondschale
die Sterne der Nacht,
wie betrunken

bis zum Morgen.

© Chr.v.M.

 






August.


Stillstand der Felder
regungslos unter Wolken.
Nur Vögel kreisen.

 

© Chr.v.M.




nieselsanft.

in stummer weite – blass gedreht
ein regenbogen
vom wind verdreht
das bunt, wolkenverschoben.

im gold der bäume – augusttage
regendurchweicht, sonnenbelebt
die birnensüße webt uns träume
und stille sucht sich neue räume.

in lauter nähe – grell erstarrt – der herbst
er naht mit großem schritt
und durch die wege hier in zerbst
reißt mich sein lachen mit.

© Chr.v.M.



 

Augustlieder.

Augusttage und Regenschauer
der Wettergott wird auch nicht schlauer.
Graue Tage, nasse Füße,
nur die Wiesen die genießen.
Stundenweise Sonnenstrahlen
mit Wasserfarben Herbst jetzt malen.

 

Prall die Früchte unter Bäumen
Heuballen lagern in Scheunen
Obstkörbe lehnen an Zäunen.
Pilzduft aus den Wäldern steigt

 Oktober

DU bist nicht mehr weit.

© Chr.v.M.

 




jahreszyklus

Als das lächeln auf der stunde saß
und der morgen gähnend nickte
hauchte der tag seinen atem
unter rotbunte blätter
und lies sie schweben .

 

Über nebelsanfte hügel
läuten sonntagsglocken
zittrig dürre baumfinger weisen
auf das lachen der kinder
unter der kastanie

 

und hier 
klebt der herbst
an meinem
fenster.
leise ich.

© Chr.v.M.

 

 

Sacht tastet ein Sonnenfinger,
streichelt sanft herbstbunte Baumkronen.
Ein Hauch von Wehmut knistert in den Blättern.

© Chr.v.M.



Dankbar.

 Das Blau aus dem Himmel gewaschen,

der Wiese das Grün geraubt,
die Bäume von Blättern verlassen,
September, durch Arbeit verstaubt.
Dem Oktober mein Lächeln geschenkt,
es senkt sich nun wieder ein Jahr,
 
denke nach: war`s nicht wunderbar ?
 
Wie das Blau in dem Himmel
mit der Sonne sich wandelt,
wie das Bunt auf den Wiesen
mit dem Herzen anbandelt,
wie die Bäume so schwer
jetzt Früchte tragen.
 
mit diesen Worten 
möchte ich sagen
seien wir dankbar 
Tag um Tag
für jeden Monat, 
der noch kommen mag.

© Chr.v.M.


 
                                                                                     

Herbstküsse.



Der junge Herbst haucht Nebelschwaden
den Laubenpiepsern im Schrebergarten,
an bunten Blättern zittert Tau,
die Abende sind kalt, bald rau.
 
Noch fällt das Grün aus allen Bäumen
und unter Laub knistern die Träume
dem Mensch , der Tierwelt und den Pflanzen
wie Sonnenstrahlen vor Kurzem tanzten.
 
Im Silberhaar verblaßt das Jahr
genieß` nun letzte schöne Tage
und staune wie die Zeit vergeht
und wie der Wind das Gold verweht.
 
© Chr.v.M.

Sonnentage.

windmühlenräder
schaufeln sonnenstrahlen
sonnengereift die süße
kunterbunte entspannte träume

sonnenkinder
sommersprossen übersäät
pflücken mohnblumen
leuchtend rot

das blau der kornblumen
wiegt sich im wolkenhimmel
im schweben der drachen
mit der aufschrift urlaub

über sanddünen
aufsteigende urlaubsfreude
und ich staunend
mittendrin.

© Chr.v.M.

 

Erneuerung

Wenn ich Dir Lieder singe
von Erde, Wasser, Wolken
wenn meine Noten schwingen
Stille sich bricht, dann sollten
Herbstelfen sanft uns schweben
Blätter knisternd sich heben
 
dem Grau Farbe verleihen
von Trübsal dich befreien -
wenn ich dann Lieder spiele
zeigt uns der Herbst die Ziele
Erneuerung – so flüstern all die Bäume
leg mich ins Blätterbunt und träume.
 
© Chr.v.M.

 

Augustlieder.

Augusttage und Regenschauer
der Wettergott wird auch nicht schlauer.

Graue Tage, nasse Füße,
nur die Wiesen die genießen.
Stundenweise Sonnenstrahlen
mit Wasserfarben Herbst jetzt malen.

Prall die Früchte unter Bäumen
Heuballen lagern in Scheunen
Obstkörbe lehnen an Zäunen.
Pilzduft aus den Wäldern steigt

Oktober

DU bist nicht mehr weit.

© Chr.v.M.

Das ganze Jahr sangen sie Lieder.


Sie sammeln sich in großen Scharen,
sie woll`n den Weg nach Süden wagen.
Reisebereit die Vogelwelt
der Winter ist nicht mehr so weit

Sie singen allerletzte Lieder.
Im Frühling dann kommen sie wieder.
Wer hier im Winter muß verweilen
erhofft vom Menschen das sie teilen.

Das ganze Jahr durch Liebeslieder.

SIE
KOMMEN
WIEDER !

© Chr.v.M.

.

 

Kunterbunt die Bätterwelt
bebend die nun nichts mehr hält.

Da tanzt ein Blatt vom Baum
froh wie ein Schwebetraum.

Im rascheln sich dreht
ein Herbstkind verweht.

© Chr.v.M.

 

 
 
 
 

Mit einem Wimpernschlag Deiner Zeit bewegst Du meine Welt.© Chr.v.M.
 
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